Und unseren täglichen Hitler gib uns …

schreibt ein Peter Praschl in der „Die Welt“ heute, dass die Wehrmacht den Blitzkrieg nur gewonnen hat, weil sie gedopt war …

Blitzkrieg muss wiederholt werden, Nazis gedopt!

Ein neues Buch berichtet davon, welche Drogen die Nazis so alles nahmen – und die deutschen Medien flippen aus, als wären sie selbst auf dem Zeug. Ein Plädoyer für etwas mehr Nüchternheit.

http://www.welt.de/kultur/literarischewelt/article146156442/Blitzkrieg-muss-wiederholt-werden-Nazis-gedopt.html#disqus_thread


ein echter Auskenner,  meint u.a.:

Tatsächlich ist die Wirkung in kurzen Gefechten aber kaum zu unterschätzen. Auch meine Großväter waren bei motorisierten Verbänden (nicht alle Divisionen bekamen 1940 Pervitin, später dagegen schon) und blieben nicht selten 3 Tage ununterbrochen im Gefecht ohne zu schlafen.

F.W.Seydlitz entgegnet ihm:

Das Pervitin! Was Sie so alles von ihrem Großvater wissen … ich habe mich mit sehr vielen Veteranen unterhalten und die meisten kannten Pervitin gar nicht. Es wurde wohl ab und an an Fallschirmjäger und an Piloten ausgegeben, aber nicht regelmäßig.
Im Übrigen weiß jeder, der mal bei einer richtigen Männertruppe gedient hat, dass man auch mal 3 Tage wach bleiben kann und selbst wenn man die Augen zumacht, die Ohren sind immer offen. Ein Soldat schläft überhaupt nie, er ruht gelegentlich und auch nur, wenn es befohlen ist.

Selbst bei einer mehrtätigen Angriffsoperation wird nicht tagelang angegriffen, die eigentlichen Sturmangriffe sind immer nur notwendig gewesen, wenn man auf einen verteidigungsbereiten Gegner getroffen ist. Die meiste Zeit verging für die Heranführung, die Entfaltung. Es vergehen mehrere Stunden, bis z.B. eine Panzerdivision – auf dem Marsch bis zu 130 km lang – zum Angriff entfaltet und in Gefechtsformation auf den Feind zurollen kann.

Im Frankreichfeldzug sind tatsächlich viele Fahrer bei einer Rast eingeschlafen, dafür dauerte er aber auch nur in paar Tage. Nach Durchstoss der ersten Feindlinien kam es hauptsächlich zu Begegnungsgefechten bis man dann wieder auf eine befestigte Linie stieß, das waren aber nicht viele.

Nein, der Erfolg der Wehrmacht beruht nicht auf einem Mittel, welches die anderen nicht hatten und deswegen jetzt darauf schieben – es war die Kampfkraft, die Führung und die Taktik und wer es genau wissen will, liest bei Martin van Creveld nach

Martin van Crefeld: „Kampfkraft“ http://www.amazon.de/Kampfkraft-Milit%C3%A4rische-Organisation-deutschen-amerikanischen/dp/390247517X/ref=cm_cr_pr_product_top?ie=UTF8

Meint ein  – wahrscheinlich Komiker vom Beruf – es dem F.W.Seydlitz richtig geben zu müssen und schreibt u.a.:

„Richtige“ Männer brauchen keine Truppe. Männer sitzen zu Pferde

F.W.Seydlitz entgegnet ihm:

als ausgebildeter Einzelkämpfer, Kompanieführer und Offizier in verschiedenen Stäben, brauchen Sie mir nichts von Pferden schreiben – wir hatten keine wartet auf Moderattion

ein  schreibt u.a.:

Und die Russen bekamen vor dem Angriff Wodka

F.W.Seydlitz entgegnet ihm:

das ist bekannt … „sto gram“ = 100 ml Wodka und die NKWD-Sperreinheiten handelten auf Grund des Stalin Befehls No. 227 „ni shagu nasad!“ – keinen Schritt zurück! und schossen jeden, der zurück ging, nieder Zensiert von „Die Welt“

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s