Und wieder mal Kellerhoff

30. März 1941: Adolf Hitlers Rede über Krieg gegen die Sowjetunion

„Masseneinsatz von Luftwaffe und Panzern“: Am 30. März 1941 teilte Adolf Hitler seinen Generälen mit, wie er sich den Vernichtungskrieg gegen die Sowjetunion vorstellte. Widerspruch gab es nicht.

 

Gardes du Corps meint: ZENSIERT – mehrfach versucht – keine Chance auf „politisch nicht korrektes“– nach nochmaligem Versuch zum Teil frei gegeben und wieder ZENSIERT
Der „Masseneinsatz von Luftwaffe und Panzern“ war notwendig, um die 7 mal mehr sowjetischen Panzer (davon ~1.600 modernste T-34 und KV-Panzer, den ~400 schwersten deutschen Panzer weit überlegen), die 9 mal mehr sowjetischen Flugzeuge, darunter modernste MIG und Lawotschkin-Typen, allesamt nicht in Verteidigungsbereitschaft, sondern angriffsbereit dicht an der Demarkationslinie gelegen, Paroli zu bieten und zu zerschlagen.
Nach Molotows Herbstbesuch 1940 in Berlin (Beitrag von November 2015), ließ Stalin, nach dem er bereits Ostpolen, Finnland, die 3 baltischen Staaten und Bessarabien angriff keinen Zweifel an seinem weitere Vorgehen. Die Massenmorde in den besetzten Gebieten zeigten, mit welchem Gegner man es zu tun haben würde. Umsonst schickte Stalin nicht 6 Millionen Soldaten in die eroberten Gebiete an der Demarkationslinie zum Deutschen Reich und deshalb erließ Hitler erstmalig mit seiner Weisung Nr. 21 „Barbarossa“ im Dezember 1940 den Auftrag, einen Kriegsplan zu erarbeiten, der zu Mai 1941 fertig sein sollte.
Nachzulesen unter anderem bei Bogdan Musial, „Kampfplatz Deutschland: Stalins Kriegspläne gegen den Westen“
„Widerspruch gab es nicht.“ Na ja, es war alternativlos.

hören Sie sich mal den Mitschnitt des Vortrages beim finnischen Marschall Mannerheim vom 4. Juni 1942 an. Vielsagend

Es stellt sich nur die Frage wozu – wenn nicht für einen (Angriffs-)krieg die SU bereits in den 30er Jahren eine derart gewaltige Rüstung durchgeführt hat. Wozu nur?

Außer Deutschland, das zu Beginn der sowjetischen Aufrüstung noch am Boden lag, war in Europa kein ernsthafter Gegner vorhanden.

  • Warten sie noch 23 Jahre, vielleicht gibt es dann einen 2. Teil vom Christopher Clark

    • Werden da (2039) Dokumente freigegeben? Wenn zu dem Thema nur ein Sterbenswörtchen drinne stünde, wird der Kreml die nie freigeben….der ganze „Große vaterländische Krieg“ erschiene in einem anderen Licht…..

      Spätestens seit dem UKAS von Präsident Putin (2005?) sind die russischen Archive wieder zu. Und zu so manchem „Original“-Dokument habe ich auch so meine Zweifel, haben doch die Sowjets nicht nur das Original-Briefpapier, die Originalschreibmaschinen, die Originalstempel erobert – sie hatten auch eine Menge Schreibkräfte und Unterschreiber einkassiert, von denen so mancher die Gefangenschaft nicht überlebte. Einer der Letzten, die A.H. lebend sahen, war bis 1953 in Gefangenschaft

Laut den Aktennotizen sprach er vom Bolschewismus als ‚einer ungeheuren Gefahr für die Zukunft‘. Mal abgesehen davon, dass einige mitgeschriebene Zeilen wohl nicht den kompletten Redeinhalt wiedergeben, dürfte mit dieser Aussage doch etwas gemeint gewesen sein, was eine ‚Präventionslogik‘ durchaus beinhaltet. Wodurch sonst als durch ‚Prävention‘ ließen sich ‚ungeheure Gefahren für die Zukunft‘ abwenden?
  • Der Massenmörder Stalin hat es bis heute verstanden, als friedlicher, arglistig überfallener Staatsmann zu gelten. Zumindest in Deutschland.
    Wer nicht versteht, wie das kommunistische System arbeitete, wird nie verstehen, wie es dazu kommen konnte.
    Nicht wie in Deutschland, wo es von hochwichtigen Besprechungen Dutzende von Niederschriften und Kopien von Ausfertigungen gab, war es in Russland strengstens verboten, bei geheimen Konferenzen mitzuschreiben. Es gab keine Heerscharen von Sekretärinnen und Stenografen. Den Angriffsplan gegen Deutschland aus der Feder Shukows gab es nur in einem Exemplar und auch nur handschriftlich. Verstöße gegen die Geheimhaltung wurden mit sofortigem erschießen geahndet
    Von Stalin selbst gibt es kaum Befehle, weil er sich hinter dem Politbüro verbarg und maximal durch Randbemerkungen zuordbar ist – siehe Katyn

    Irgendwie bin ich von den anderen Kommentatoren im Wesentliche enttäuscht. So viel dummes Halbwissen, Falsches …

Hitlers Aufklärung hatte versagt. Oder war es Verrat? Oder Naivität?

Aufschluss gibt vielleicht das Tondokument mit dem finnischen Maschall Mannerheim, in dem Hitler deutlich sagt, er hätte es NIEMALS GEWAGT (man beachte das Wort „gewagt“, das ein Scheitern immer in sich birgt), hätte er gewusst, dass die von Guderian und anderen vorgebrachte Zahl von 20.000 Panzern der Realität entspräche.
Hitlers „Kommissarbefehl“ wurde zB in der Panzergruppe Guderian überhaupt nicht durchgeführt und musste später auf Druck der Wehrmacht sogar komplett zurückgenommen werden.
Es gibt noch viel ans Licht zu bringen, was „Im Osten“ wirklich geschah.

Und selbst da bewährte sich die strenge kommunistische Geheimhaltung. Sowjetrussland hatte ~35.000 Panzer, allein 26.000 nahe der Demarkationslinie.

Der „Masseneinsatz von Luftwaffe und Panzern“ war notwendig, um die 7x mehr sowjetischen Panzer (davon ~1.600 modernste T-34 und KV-Panzer, den ~400 schwersten deutschen Panzer weit überlegen), die 9x mehr sowjetischen Flugzeuge, darunter modernste MIG und Lawotschkin-Typen, allesamt nicht in Verteidigungsbereitschaft, sondern angriffsbereit dicht an der Demarkationslinie gelegen, Paroli zu bieten und zu zerschlagen.

  • Die Zahlen alleine sehen zwar überzeugend aus, das ist aber noch nicht die ganze Wahrheit. Fakt ist, dass die meisten fähigen Kommandeure der Rotarmee in den 32-40-er weg gesäubert wurden – erschossen oder in einem der unzähligen Lager gestorben/überleben mussten. Fakt ist auch, dass bis zu dem 22.06 allen Rotarmisten an der Grenze es per Erschiessungsbefehl streng verboten wurde, auf deutsche „Provokationen“ zu reagieren. Als Folge dessen, gab es an ersten Tagen dort nur reinen Chaos, deswegen gab es viele Gefangene und Tote.

    ieder eines dieser Märchen … ja, Stalin ließ Offiziere erschießen – 1937. Die Fähigsten? Übrig blieben die Ergebendsten! Die Ja-Sager, die „glühenden Kommunisten und Komsomolzen“. Das es so viele Tote und Gefangene gab, lag daran, dass sie in keiner tief gestaffelten Verteidigung abwarteten – nicht zur Verteidigung! Nicht eingegraben, keine Bunker, keine Sperren, Minenfelder wurden im Mai geräumt – und das wurde sehr wohl von der deutschen Aufklärung bemerkt.
    Wann räumt man Minen und Sperren?

    selbiger Judoka (eine Anspielung auf Putin?) weiß es natürlich ganz genau:

    Welches Märchen genau? Dass es ein Befehl, auf die Provokationen nicht zu reagieren, gab, ist schon längst bekannt. Ich habe mehrere Memoiren von Guderian, von Manstein, von Rudel, Karius usw… gelesen, da ist dieser Fakt bestätigt, doch das passt Ihnen nicht. Dass mehrere Offiziere der Rotarmee vor dem 22.06 im Urlaub waren finden Sie auch dort schwarz auf weiss. Dass die fähigsten Kommandeure wie z.B. Tuchatschewski, einer der ca. 40 000 (!) Offizieren der Roten Armee, die zwischen 1932 und 1940 ermordet oder verhaftet wurden, durch Neulinge ersetzt wurden ist auch Fakt. Zu diesem Thema lesen sie die Tagebücher von Göbbels.

    Gardes du Corps antwortet: Wartet auf den ZENSOR

    Sein schlechtes Deutsch lässt drauf schließen, dass dies nicht seine Muttersprache ist. Und weil er das mit dem Urlaub anspricht, vermute ich, er ist Russe, weil dies in den sowjetischen Schulen so gelehrt wurde. (Schreibt er gar in Wowas* Auftrag?) Dann versteht er sicher auch die Dokumente, die Bernd Schwipper in „Deutschland im Visier Stalins“ zusammen getragen hat. Ich habe z.B. „Erinnerungen und Gedanken“ von Schukow und die Memoiren von Rotmistrow gelesen. Nach deren Schilderung der Schlacht bei Prochorowka, musste ich laut lachen und glaube denen (und anderen) kein Wort mehr. „1.000 Tiger vernichtet!“ – dabei hatte die im Schwerpunkt des sowjetischen Angriffs eingesetzte deutsche Panzerabteilung allein 200 sowjetische Panzer der 5. sowj. Gardepanzerarmee (Gesamtverluste 350 = 1/2 deren Bestandes) abgeschossen bei 2 Eigenverluste, davon kein Tiger.
    Und was den Urlaub der Sowjetbürger inklusive derer Soldaten betrifft, weiß er schon, dass es in der früheren Sowjetunion gar keinen Urlaub gab?
    *Koseform für Wladimir

    Da kursieren Zahlen die keinerlei Überprüfung standhalten.

    Die Nominalzahlen besagen gar nichts:Mehr als die Hälfte der Panzer war nicht einsatzfähig,waren ausserdem in der Mehrzahl in Sibirien stationiert und waren leichte Panzer mit der die Wehrmacht keinerlei Probleme hatte,dazu noch eine ungenügende Ausbildung der Besatzungen und rückständige Taktik.
    Und ohne Luftüberlegenheit nützt eine PanzerÜberlegenheit gar nichts

    Das sind allgemein anerkannte Zahlen und was die leichten Panzer der Sowjets betrifft, das war bestimmt nicht ihr Ernst! Mit 9x mehr Flugzeugen stellt sich auch die Frage der Luftüberlegenheit nicht mehr! Allerdings verloren die Sowjets allein am ersten Tag mehr als Tausend Flugzeuge, weil sie dicht an der Grenze Flügel an Flügel abgestellt waren. So was passiert, wenn man seine Kräfte nicht in Verteidigungs- sondern in Angriffsformation aufstellt. Ungenügende Ausbildung? Dann googeln sie mal nach OSSOAWIACHIM. Seit 1927 durchliefen mehrere Millionen Sowjetbürger diesen vormilitärischen Drill.
    Als nächstes kommt noch, dass die sowjetischen Offiziere im Urlaub waren und Stalin nichts wusste? Stalin wusste genau was passiert, er wollte sich nur der Unterstützung des Westens versichern und als der Überfallene erscheinen. Deshalb gab er auch am 22. Juni den Befehl zum allgemeinen Angrff – auf Grundlage der sehr wohl vorhandenen Befehle!
    Eine Taktik übrigens, die bis in die 1980-er vom Warschauer Pakt trainiert wurde:

    20000 Flugzeuge.Haben Sie mal überprüft was das für Flugzeugtypen waren? Polikarpov-Doppeldecker und andere Galoschen

    die besten 10 deutschen Jagdflieger haben 2500 Maschinen abgeschossen

    • MiG-1, MiG-3, LaGG-3, Jak-1 … und ja, es gab auch noch Ratas,
      Was will er mir eigentlich unterstellen? Unwissenheit?
      wenn eine Messerschmitt gegen 10 Ratas kämpfen sollte, hatte sie auch Probleme! Und 1941 flog noch die „Emil“ – „die eckige Me“

    • Wir reden hier über 1941,und da war die Rote Armee in einem beklagenswerten Zustand.
      Übrigens waren im Sechstagekrieg die Araber auch zahlenmässig weit überlegen.Sie wissen ja,wer dann gewonnen hat?Wenn nicht erzähli ch es ihnen

      • Das ist reine kommunistische Propaganda! Um die Leistungen der Wehrmacht zu schmälern! Die Sowjets standen an der Demarkationslinie so eng, dass sie sich gegenseitig behinderten. Es gab so gut wie keine Sperren und Unterstände, sogar Minen waren Tage vorher geräumt worden. Die meisten Panzer und alle Vorräte waren auf Eisenbahnwaggons – ein gefundenes Fressen für die Luftwaffe

Und es war doch ein Präventivkrieg!

Bereits 1930 legte Marschall Tuchatschewski dem Stalin einen Feldzugplan gegen Deutschland vor, weil Stalin Deutschland als nächstes Ziel auf seinem Weg zur Weltrevolution brauchte.

Dieser Plan sah vor, dass die „friedliebende“ SU mit 50.000 Panzern Deutschland überrennt, was zum damaligen Zeitpunkt nicht einen Panzer besaß, da durch das Versailler Diktat verboten.

Dazu ging ein Auftrag an die USA, hinter dem Uralgebirge, mehr als 3.000 km Luftlinie von Berlin entfernt, den weltweit größten Militärisch Industriellen Komplex aufzubauen, der diese ungeheure Anzahl von Panzern erschaffen sollte.

Von was wurden die USA bezahlt? Die Sowjetunion hatte doch nichts … vom Zarengold und den Kunstschätzen aus den Museen, vom Gold der rücksichtslos enteigneten und zerstörten Kirchen, aus den Erlösen der Holz- und Getreideverkäufe. Auf Grund der Nahrungsknappheit verhungerten Millionen Ukrainer in der Kornkammer Europas, für das Holz verreckten hunderttausende Gulag-Sklaven in Sibirien

Am 22. Juni 1941 standen fast 26.000 sowjetische Panzer und 6 Millionen Soldaten angriffsbereit an der deutsch-sowjetischen Demarkationslinie, sie sollten unterstützt werden durch fast 19.000 Flugzeuge der roten Luftwaffe …

4 Monate später waren >3 Millionen Sowjets tot, genau so viele in Gefangenschaft (auf einen Landser kam 1 Gefangener!). Riesige Vorräte und Reserven waren vernichtet oder erbeutet, das gesamte Kriegsgerät und dennoch konnte der jetzt anlaufende Produktionsprozess alle Verluste ausgleichen und eine riesige materielle Überlegenheit – mit Unterstützung der USA und Großbritanniens – schaffen

 

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Ein Kommentar zu “Und wieder mal Kellerhoff

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