Sowjetische „Wunderwaffen“ im WK II

Stalins leichte Antwort auf den Königstiger

IS-3, benannt nach Josef Stalin: Der letzte sowjetischen Panzer des Zweiten Weltkrieges kam für den Einsatz gegen Hitler zu spät. Ein fahrfähiges Original ist jetzt in Deutschland zu sehen.

Gardes du CorpsGardes du Corps kommentiert:
Als im Juni 1941 der Krieg im Osten begann, hatte die Rote Armee schon mehr als 1.600 Panzer der Typen T-34 und KW im Bestand. Diese waren ALLEN bis dahin vorhandenen Panzern der Wehrmacht überlegen. Vom damals schwersten deutschen Panzer, dem P-IV mit einer kurzen 7,5 cm Kanone als Infanterieunterstützungspanzer gedacht, standen zu Feldzugsbeginn knapp 400 zur Verfügung. Erst mit der Einführung der 7,5 cm Kanone lang im P-IV konnte eine Gleichwertigkeit erreicht werden.
Alle anderen sowjetischen Panzer hatten bis dahin mindestens eine 4,7 cm Kanone, die somit auch allen anderen deutschen Panzern, insbesondere dem 1/3 leichte Panzer, die gerade mal mit MG und/oder einer 2 cm Kanone ausgestattet waren, überlegen
Dennoch konnten die Deutschen bis zur Einführung des Tigers mehr als 10x so viele Panzer der Roten Armee vernichten, wie sie selbst stark war, also mehr als 30.000.
Bei der berühmten Panzerschlacht von Prokhorovka am 12.07.1943, nach Sowjetmarschall Shukov der „Schwanengesang der deutschen Panzerwaffe“ gingen gegen knapp 150 deutsche Panzer, davon ein Dutzend Tiger, von 700…900 Sowjetpanzern, die Hälfte verloren. Bei 2…5 (je nach Quelle) deutschen Eigenverlusten, davon kein Tiger.
Während der weißrussischen Sommeroffensive 1944 gingen gegen eine verschwindende Unterlegenheit deutscher Panzer mehr als die Hälfte der sowjetischen Panzer verloren, noch krasser bei der Berliner Operation.
Qualität bei Waffen äußert sich anders.

meint: Der „Knick“ scheint sich nicht bewährt zu haben. Schon die Nachfolgemodelle hatten keinen mehr.

Gardes du CorpsGardes du Corps antwortet:
Ich habe mal irgendwo gelesen, dass es dadurch Probleme mit der Wanne gab, die Schweißnähte hätten nicht gehalten.

Letzten Endes war auch der JS 3 und der M-26 immer noch dem Tiger II unterlegen wobei leider oft vergessen, wird auch die deutsche Panzerentwicklung ging ja weiter (siehe E-Serie bzw Panther 2 !

Panther F – optisches Entfernungsmessgerät, Nachtkampftauglich durch „Sperber“…
Panther II – mit Schmalturm und der bewährten 8,8 cm Kanone

Der IS-2 ist eine komplett andere Geschichte – als Infanterieunterstützung konzipiert hatte der IS-2 wie sie bereits geschrieben haben nur sehr eingeschränkte Kampffähigkeiten als Panzer im klassischen Sinne. Er war eher mit einem Sturmgeschütz vergleichbar und sorgte dafür, dass die sowjetische Infanterie jegliche noch so starke Verteidigungsstellung einnehmen konnte.
  •  

    Der IS-2 wurde als Durchbruchspanzer konzipiert und eingesetzt. Was er schreibt, stimmt so nicht.
    Die Verteidigungsstellungen wurden eingenommen, weil es nicht an Rotarmisten mangelte, die man entgegen schicken konnte.
    Ein typisch russischer Sturmangriff sah ab 1942 so aus:
    Entsprechend des Befehls No. 227 „ne shagu nasad!“ wurden:
    – Maschinengewehre von NKWD Einheiten hinter den Angreifenden aufgebaut
    – in den ersten Wellen wurden Strafeinheiten (s.g. „Shtrafbat“ oder Shtrafniki) in die Minen- und Drahtsperren gejagt
    – war von denen keiner mehr übrig, wurde stoisch und in Wellen gestürmt, bis die Stellung genommen war
    – wer von den Rotarmisten zurück ging, wurde von den NKWD-Schergen nieder geschossen
    – die Überlebenden bekamen ein coloriertes Weißblech-Abzeichen

Matrose ZheleznjakMatrose Zheleznjak meint: kakoi Durak on!
Es ist nicht neben dem Wahrheit. Rote Armee hat nich mehr als 800 neue T-34 zur Verfügung. Ausserdem, glaubte Stalin sehr in Abkommen mit Deutschland von 1939 J. Deshalb Rote Armee war damals in niedriger Stufe der Kampffertigkeit. Gab es keine Granaten und Munition in den militärischen Lagern neben Grenzen. Stalin fürchte sehr, dass Deutschland beliebigen Bewegungen der Russische Truppen als Provokation schätzen.

Gardes du Corps antwortet: ZENSIERT

Ich möchte ja nicht ihr Weltbild zerstören, aber lesen Sie meine Rezension zum neuen Buch von Bernd Schwipper „Deutschland im Visier Stalins bei amazon.de. I ne plach‘! (Weine nicht!)

Matrose Zheleznjak meint weiter: Es ist keine Wahrheit. Rote Armee hat von Kawkas bis Murmansk in ganzem nich mehr als 2969 Panzer neuen und alten Typ.

Gardes du CorpsGardes du Corps antwortet: Jetzt wird er lustig!
Nach einer auf den Truppenmeldungen basierenden Schätzung der Abteilung „Fremde Heere Ost“ vom 15.2.1943 zufolge, beliefen sich die sowjetischen Panzerverluste bis einschließlich Mai 1942 auf
weit über 25.000 Panzer! [Quelle]

Jetzt kommt sie wieder, die alte Leier von der friedlichen Sowjetunion, die im Schlaf überfallen wurde:

Wenn die Rote Armee bereits 1941 taktisch und vom Ausbildungsstand her rechtzeitig auf den Überfall eingestellt gewesen wäre, dann hätten sie selbst aus dem Bestand ihrer damals vorhandenen Panzer (KV 1, KV 2, T-34, usw.), ihrer schon damals überlegenen Masse an Artillerie und ihres Mannschaftbestandes heraus der Wehrmacht locker den Garaus machen können.

Die Rote Armee war in einem ständigen Modernisierungs- und Ausbildungprozess, jetzt also davon zu sprechen, dass sie noch nicht umgerüstet oder ausgebildet wäre, geht an der Realität vorbei. Sehr wohl reagierte sie stets schnell und zügig auf neue Erkenntnisse. Nicht vergessen, dass die sowjetische Panzer-, Artillerie- und Luftwaffe in Spanien getestet wurde, im Fernen Osten gegen die Japaner eingesetzt und im finnischen Winterkrieg wurde.
Stalins großes Ziel war seit seinem Machtantritt, die Ideen des „großen Lenin“ umzusetzen, Europa den Kommunismus zu bringen. Dazu legte ihm Marschall Tuchatschewski bereits 1930 ein Konzept vor, wie die Sowjetunion mit 50.000 Panzern Mittel- und Westeuropa, vor allem aber Deutschland, welches damals gar keinen Panzer besaß, überrennen konnte, die Arbeiter- und Bauernschaft zu befreien.
Seit 1936 errichtete die Sowjetunion hinter dem Uralgebirge einen militärisch-industriellen Komplex ohnegleichen. Für die Aufrüstung arbeitete bis zu 50% der sowjetischen Volkswirtschaft
Seit 1939 schob sich die Sowjetunion um bis zu 500 km an Mitteleuropa heran, in dem sie Ostpolen und Finnland angriff, das Baltikum und die Bukowina besetzte.
Stalins erklärtes Ziel: Europa zu überfallen, wenn sich die kapitalistischen Staaten gegenseitig zerfleischten, ging nicht auf, weil Frankreich nach 6 Wochen besiegt war. Ein bereits geplanter Angriff auf Ostpreußen im Sommer 1940 mit 120 bereits aufmarschierten Divisionen zu einem Zeitpunkt, als Deutschland keine Kampftruppen an seiner Ostgrenze zu stehen hatte, wurde deshalb abgesagt. Im Weiteren wurden die Offensivkräfte ab der Demarkationslinie stets weiter verstärkt, so dass das Deutsche Reich reagieren musste. Entweder selbst angreifen – oder aber überrollt werden.
Dass die vielfach überlegene sowjetische Armee horrende Verluste im ersten Kriegsjahr (~8 Millionen Soldaten, davon 3,5 Mio Gefangene in den ersten 4 Monaten, 26.000 Panzer …) erlitt, lag nicht am mangelnden Ausrüstungs- oder Ausbildungsstand. Es lag an der falschen Aufstellung, die es der Wehrmacht ermöglichte, fast das gesamte Angriffspotential in wenigen Tagen zu zerschlagen, samt Vorräten. Eine ganze Reihe von Historikern – und jeder, der eine höhere militärische Ausbildung genoss – geht heute anhand der Fakten davon aus, dass die Wehrmacht der Roten Armee nur um Tage zuvor gekommen ist.

Neu auf dem Büchermarkt dazu: Bernd Schwipper „Deutschland im Visier Stalins“

 

im Text ist aus dem Munde des deutschen Reichskanzlers und obersten Befehlshaber der Wehrmacht zu erfahren, warum er sich zum Angriff auf die SU entschloss

eine russische Internetseite über sowjetische Panzerverluste:

Tanks – 83,500 including tanks of all description; – Kampfpanzer
Self-propelled Artillery – 13,000 – Sturmgeschütze, SFL
Armored Cars and other pieces of armor – 37,600 – gepanzerte Fahrzeuge wie Schützenpanzer- oder Spähwagen
and  trucks of all types – 351,800. …
Das ist mehr, als alle anderen Staaten Deutschland, USA, GB, FR … zusammen hergestellt haben! Was hatte der Bolshewik doch für eine gefährliche und aggressive Armee aufgebaut!
Wenn allein 1941 20.500 von 28.200 Panzern (3 von 4!) verloren gingen, möchte man sich nicht vorstellen, was passiert wäre, hätte Hitler nicht angegriffen. Und er hatte nur 3.300 Panzer
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