Stalins Vernichtungskrieg gegen Europa

NS-Verbrechensbefehle: „Es handelt sich um einen Vernichtungskampf“

Schon Monate vor dem deutschen Angriff auf die Sowjetunion 1941 wurden die Befehle formuliert, die daraus einen Vernichtungskrieg machten. So wurden Verbrechen gegen Zivilpersonen straffrei gestellt.

Gardes du CorpsGardes du Corps kommentiert:
Im Militärwesen gibt es 2 Termini, die da lauten: „Niederhalten“, wenn 30% des Gegners ausgeschaltet werden sollen und „Vernichten“ bei >50%.
Mit diesen Termini ist nicht gemeint, den Gegner, der die Waffen streckt ebenfalls zu töten. Und das bezieht sich auch auf das Zitat aus dem „Kommissarsbefehl.
Den Gegner im Kampf zu vernichten, ist kein Verbrechen, zumal die Sowjetunion sich tatsächlich weder in Ostpolen, noch in Finnland oder im Baltikum an internationales Kriegsrecht hielt.
Als die Weisung „Barbarossa“ – 5 Wochen nach nach dem Besuch Molotows November 1940 in Berlin mit seinen erpresserischen Forderungen – die Aufgabe an den Generalstab, bis zum März 1941 einen Operationsplan auszuarbeiten – erteilt wurde, gab es sowjetischerseits schon seit dem 19. August 1940 einen Operationsplan* mit dem Ziel, mit 186 Divisionen Ostpreußen anzugreifen, wenn die Wehrmacht in Frankreich bzw. der Invasion Großbritanniens beschäftigt ist und zu diesem Zeitpunkt standen bereits 120 sowjetische Divisionen gefechtsbereit im Baltikum. (Deutschland hatte im ganzen Reich nur noch 30 Sicherungs- und Landesschützendivisionen)
Der Plan „Barbarossa“ der ab Frühjahr 1941 umgesetzt wurde, als bereits das größte militärische Aufrüstungsprogramm der Weltgeschichte durch die Sowjetunion beschlossen war und zum 1. Juli 1941 abgeschlossen sein sollte, galt also einem erkannten sowjetischen Aufmarsch

*dieser wurde auf Grund der schnellen Niederlage Frankreichs verworfen, überarbeitet und am 18. September erneut Stalin vorgelegt mit erweiterter Aufgabenstellung bis Breslau und Abschnürung Ostpreußens

Operationsplan 18091941t

aus Bernd Schwipper „Deutschland im Visier Stalins“

Die alte, schon zigmal widerlegte Mär vom angeblichen Präventivkrieg.
widerlegt von wem? Von Historikern oder Auftragsschreiberlingen?

Mal abgesehen davon, welche Planungen Stalin verfolgte oder nicht verfolgte (er war Angriffskriegen nicht abgeneigt, die Rote Armee hatte sich an der Finnischen aber gerade beinahe die Zähne ausgebissen, und Stalin war Realist genug um zu wissen, dass die Wehrmacht auf absehbare Zeit nicht zu schlagen war; das gelang später nur dank US-Hilfe [Lend-Lease-Act]), davon abgesehen meinte die Wehrmachtsführung „erkannt“ zu haben, dass die Rote Armee bei einem deutschen Angriff binnen kurzem zusammenbrechen würde => also selbst strukturell zu einem Angriff unfähig war, erst dazu, von Brest bis Breslau vorzustoßen und Ostdeutschland „abzuschnüren“.

AvatarSchon Lenin bezeichnete Deutschland als das nächste Ziel der kommunistischen Weltrevolution, weswegen von der Kommunistischen Internationale die Umsturzversuche in Deutschland, Ungarn und Spanien auch massiv unterstützt wurden.
Das erste Konzept eines Feldzuges gegen Deutschland und Europa, verbunden mit der Absicht massivster Aufrüstung, stammt aus dem Jahre 1930 und der Feder des Marschall Tuchatschewski. Da gab es in Deutschland gerade mal ein 100.000 Mann Heer ohne Panzer, Flugzeuge und schwere Artillerie.
Seine sonstigen Ausführungen kommentiere ich nicht, bis auf:
Natürlich war Stalin geschockt, dass die Wehrmacht bereits nach 6 Wochen Frankreich besiegt hatte, weswegen er den Angriff im September 1940 vorerst abblies und eine nahezu Verdoppelung der Stärke der Roten Armee befahl, in deren Ergebnis die Rote Armee der Deutschen Wehrmacht im Juni weit überlegen war. Insbesondere was schwere Artillerie, schwere Panzer und Flugzeuge betraf.
Wäre die Rote Armee nicht zum Angriff aufmarschiert, sondern in tiefgestaffelte Verteidigung gegangen wie z.B. später bei Kursk 1943, hätte sie nicht solch horrende Verluste in den ersten 4 Monaten erlitten.
Hätte die Sowjetunion nicht einen solch immens riesigen Militärisch industriellen Komplex hinter dem Ural-Gebirge errichtet, hätte sie niemals die erlittenen Verluste ausgleichen und im weiteren eine massive materielle Überlegenheit produzieren können.

Mit Verlaub – das ist falsch. Die Befehle an die Wehrmachtsoffiziere und die SS-Einheiten bezogen sich nicht abstrakt auf das Sowjetsystem, sondern auf Menschen. Es sollten erschossen werden: Politkommissare, Kommunisten, sowie „alle Juden“.
Interessant ist nur, dass es solche Befehle nicht gab! Jedenfalls nicht 1941, allerdings massenhaft aus sowjetischen Fälscherwerkstätten zum Nrnberger Prozess

Schauen Sie mal in Band 7 der Quellenedition „Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland“ hinein. Da sind alle einschlägigen Befehle abgedruckt.
Solche Befehle kennen wir aus der „Wehrmachtsausstellung“ … die dicht machen musste, weil die Masse der Dokumente ge- oder verfälscht waren

  • Ich darf ihm mal den polnischen Autor Bogdan Musial empfehlen und sein Buch „Konterrevolutionäre Elemente sind zu erschießen.“ Hier wird berichtet, wie die sowjetischen Kommissare und ihre Schergen wüteten.

    Als die Wehrmacht einmarschierte, schritt sie förmlich über die von den sowjetischen Kommissaren hinterlassenen Leichenberge.
    Für einen dieser Morde wurden 1946 11 deutsche Offiziere in Leningrad, nach dem sie ihre „Schuld gestanden“, gehenkt – Täter war der sowjetische Geheimdienst. Bis 1993 bestritten das die sowjetischen Regierungschefs, erst der russische Präsident Jelzin gab die Akte „Katyn“ frei.
    Auf ihrem Vormarsch fanden die deutschen Soldaten grausam massakrierte Kameraden vom Heer und von der Luftwaffe vor.
    Bis 1943 überlebten >95% der in sowjetische Hand gefallene Deutsche die Gefangennahme nicht. Es musst Ende 1941 ein extra Befehl gegeben werden, Gefangene erst nach ihrer Vernehmung zu ermorden.
    Auf jeden Fall trug das Wesentlich zur Brutalisierung des Krieges bei.

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