Präventivschlag Barbarossa

So kam das „Unternehmen Barbarossa“ zu seinem Namen

Ideologie oder Zufall? Anfang Juni 1941 liefen die Vorbereitungen der Wehrmacht zum Überfall auf die Sowjetunion auf Hochtouren. Doch woher stammte der Deckname für die gigantische Angriffsoperation?

auch wenn es immer wieder wiederholt wird, wird es nicht wahrer:

Es war keine Angriffsoperation – es war ein Präventivschlag!

ein linker Spinner zitiert falsch, lässt Wesentliches weg und ist somit sinnentstellend

Gardes du Corps

er sollte nicht Auszüge nach Belieben und somit sinnentstellend verwenden.

Im März 1941 gab es noch gar keine größeren deutschen Truppenverschiebung in Richtung Osten. Die deutschen schnellen Verbände und Panzertruppen bezogen für das „Unternehmen Barbarossa“ ihre Bereitstellungsräume sogar erst in der ersten Juni-Woche – da standen sowjetischerseits bereits fast 300 Divisionen mit 20.000 Panzern grenznah zum Deutschen Reich und traten sich gegenseitig auf die Füße

Tatsächlich sollten laut sowjetischen Operationsbefehl vom 11. März 1941 die Truppen im Baltischen Militärbezirk sich vorerst defensiv verhalten, um den geplanten Hauptstoß der Westfront in Richtung Radom, Warschau zu decken.

Im Juni 1941 zeigte sich dann, dass im gesamten Bereich der sowjetischen West und Südwestfron überhaupt keine Defensivmaßnahmen vorbereitet waren. Und die im baltischen Militärbezirk waren nur halbherzig.

 der erste Versuch einer Antwort:
Gardes du Corps

im März 1941 hat es noch gar keine deutsche Truppenverschiebung in Richtung Osten gegeben. Die schnellen Verbände und Panzertruppen bezogen für das „Unternehmen Barbarossa“ ihre Bereitstellungsräume sogar erst in der ersten Juni-Woche – da standen sowjetischerseits fast 300 Divisionen mit 20.000 Panzern grenznah zum Deutschen Reich

Gardes du Corps

Die sowjetische Aufklärung hatte in Deutschland ein sehr effektives Spionagenetz welches den sowjetischen Stab hervorragend informierte und selbst in höchsten Kommandopositionen der Wehrmacht saß (Beispiel: „Die Rote Kapelle“)
Während sowjetische Kräfte seit Frühjahr 1940 immer mehr verstärkt wurden und näher an die Demarkationslinie unter Einbeziehung der eroberten Territorien Ostpolens, des Baltikums und Bessarabien, geschoben wurden, kamen erste Befehle für einen deutschen Aufmarsch erst im Frühjahr 1941.
Es war einfach nur so, dass der deutsche Aufmarsch besser getarnt war und perfekter funktionierte, weswegen er dem sowjetischen um gut 3 Wochen zuvor kam.
Dazu kam, dass Stalin den ersten Stoss präzisierte und zwar von der Einnahme Ostpreußens, wie noch Sommer/Herbst 1940 geplant auf die südwestliche Stossrichtung, verbunden mit einer nochmaligen Verstärkung der Kräfte

Gardes du Corps

»Der Angreifer ist derjenige, der seinen Gegner zwingt, zu den Waffen zu greifen« (Friedrich II. der Große, König von Preußen)

Gardes du Corps

Der Aufmarsch war klugen Köpfen im sowjetischen Generalstab schon offensichtlich – es traute sich nur niemand, dass dem Stalin auch so zu sagen, denn dieser war von seiner eigenen Genialität und Bauernschläue überzeugt und wer diese bezweifelte, wurde nieder gemacht wie die vielen Schau-Prozesse in den 1930-ern zeigten.
Stalin war bis zum 22. Juni der festen Überzeugung, dass er das Heft des Handelns in der Hand hatte und dann selbst angreifen wollte, wenn sich die „kapitalistischen Staaten gegenseitig zerfleischen“. Seinen Angriff für Herbst 1940 auf Ostpreußen blies er ab, weil er überrascht darüber war, wie schnell die Franzosen die Waffen streckten – dabei war es doch gerade auch seine Anweisung der KOMINTERN an die französischen Kommunisten, die französischen Verteidigungsbemühungen zu sabotieren.
Im Herbst 1940 – Frühjahr 1941 rechnete er fest damit, dass die Wehrmacht nach England übersetzt – da wollte er zuschlagen. Immerhin schwenkte er ja auch auf eine Zusammenarbeit mit den Briten um (siehe gemeinsame Aktionen in Jugoslawien, in Persien …)
Seine eigene Selbstverliebtheit hinderte Stalin, die Angriffsvorbereitungen der Wehrmacht nicht zu erkennen – und der, der ihm widersprochen hätte, hätte seinen Kopf verloren

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